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Bianca Camenita
2026-08-13 • 12 Min. Lesezeit

Dysmenorrhoe – Was ist das und wie wird man Regelschmerzen los?

Als Frau hast du mit Sicherheit mindestens einmal im Leben Schmerzen im Unterbauch während deiner Periode erlebt. Von einem leichten Unwohlsein, das von selbst wieder vergeht, bis hin zu heftigen Schmerzen, die dich tagelang nicht in Ruhe lassen – Dysmenorrhoe lässt sich nicht endgültig heilen, doch es gibt Methoden, mit denen sich die Beschwerden lindern lassen. Kaum auszuhaltende Schmerzen oder das Auftreten weiterer Symptome, über die wir weiter unten ausführlich berichten, sind Anzeichen dafür, dass es Zeit für einen Arztbesuch ist. Hier erfährst du jetzt alles, was du wissen musst.

Was bedeutet Dysmenorrhoe?

Die Menstruation geht häufig mit Symptomen wie Kopfschmerzen und Krämpfen einher. Diese Beschwerden können ein wichtiger Indikator für unseren Gesundheitszustand sein – deshalb ist es wichtig, gewöhnliche Schmerzen von jenen zu unterscheiden, die auf ein Problem hinweisen.

Dysmenorrhoe ist der medizinische Fachbegriff für Regelschmerzen, deren Intensität von Frau zu Frau unterschiedlich ausfällt. Die Krämpfe können ein bis zwei Tage vor der eigentlichen Blutung beginnen und halten meist auch während der ersten beiden Zyklustage an.

Dysmenorrhoe – Was ist das und wie wird man Regelschmerzen los? Als Frau hast du mit Sicherheit mindestens einmal im Leben Schmerzen im Unterbauch während deiner Periode erlebt. Von einem leichten Unwohlsein, das von selbst wieder vergeht, bis hin zu heftigen Schmerzen, die dich tagelang nicht in Ruhe lassen – Dysmenorrhoe lässt sich nicht endgültig heilen, doch es gibt Methoden, mit denen sich die Beschwerden lindern lassen. Kaum auszuhaltende Schmerzen oder das Auftreten weiterer Symptome, über die wir weiter unten ausführlich berichten, sind Anzeichen dafür, dass es Zeit für einen Arztbesuch ist. Hier erfährst du jetzt alles, was du wissen musst. Was bedeutet Dysmenorrhoe? Die Menstruation geht häufig mit Symptomen wie Kopfschmerzen und Krämpfen einher. Diese Beschwerden können ein wichtiger Indikator für unseren Gesundheitszustand sein – deshalb ist es wichtig, gewöhnliche Schmerzen von jenen zu unterscheiden, die auf ein Problem hinweisen. Dysmenorrhoe ist der medizinische Fachbegriff für Regelschmerzen, deren Intensität von Frau zu Frau unterschiedlich ausfällt. Die Krämpfe können ein bis zwei Tage vor der eigentlichen Blutung beginnen und halten meist auch während der ersten beiden Zyklustage an. Warum entstehen Regelschmerzen? Regelschmerzen betreffen vor allem Frauen zwischen 15 und 25 Jahren und treten bei etwa 50 % von ihnen auf. Am stärksten sind die Schmerzen meist in den ersten beiden Jahren nach der ersten Menstruation. Mit zunehmendem Alter können sie an Intensität verlieren und nach der ersten Geburt sogar ganz verschwinden. Was passiert eigentlich in unserem Körper während dieser Schmerzen? Während der Menstruation schüttet unser Körper Hormone namens Prostaglandine aus, die die Gebärmutter zum Zusammenziehen bringen, damit sich die Gebärmutterschleimhaut lösen kann. Sind die Kontraktionen der Gebärmutter zu stark, können sie Druck auf die Blutgefäße in diesem Bereich ausüben und so den Sauerstofftransport zum Muskelgewebe im Unterbauch blockieren. Dieser Sauerstoffmangel führt zu Regelschmerzen. Ein hoher Prostaglandinspiegel wird meist mit starken Regelschmerzen in Verbindung gebracht. Arten der Dysmenorrhoe Regelschmerzen, die ausschließlich während der Menstruation auftreten, werden als primäre Dysmenorrhoe bezeichnet, während die sekundäre Dysmenorrhoe durch Erkrankungen der Geschlechtsorgane verursacht werden kann. Sehen wir uns nun die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Formen an. Primäre Dysmenorrhoe Die primäre Dysmenorrhoe ist die häufigste Form von Regelschmerzen; sie treten wiederkehrend auf und werden nicht durch andere Erkrankungen verursacht. Der Schmerz tritt ein bis zwei Tage vor der Menstruation oder mit Einsetzen der Blutung auf – im Unterbauch, im Rücken oder in den Oberschenkeln. Die Schmerzintensität reicht von mäßig bis stark und hält zwischen 12 und 72 Stunden an. Zu den typischen Begleitsymptomen zählen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Erschöpfungszustände. Primäre Regelschmerzen nehmen mit zunehmendem Alter oder nach der ersten Schwangerschaft ab. Sekundäre Dysmenorrhoe Die sekundäre Dysmenorrhoe bezeichnet Schmerzen, die durch eine Erkrankung des weiblichen Fortpflanzungssystems oder durch eine Infektion verursacht werden. Diese Regelschmerzen beginnen früh im Zyklus und können länger andauern als die primären. Zu den Warnsignalen gehören: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Blutungen während oder nach dem Geschlechtsverkehr, unerfüllter Kinderwunsch, Verstopfung, übelriechender Ausfluss, häufiger Harndrang, Fieber oder Zwischenblutungen, Übelkeit und extreme Müdigkeit. Ursachen der Dysmenorrhoe Bei der primären Dysmenorrhoe ist die Ursache meist dieselbe: Die Prostaglandinausschüttung ist hoch, weshalb sich die Gebärmutter stark zusammenzieht. Die Krämpfe sind schmerzhaft, werden aber nach den ersten Zyklustagen seltener und schwächer. Die sekundäre Dysmenorrhoe ist komplexer. Sie wird durch bestimmte Beschwerden und Erkrankungen des Fortpflanzungssystems verursacht, darunter: Endometriose – Teile des Gewebes, das die Gebärmutter auskleidet, wachsen außerhalb der Gebärmutter; Adenomyose – das Gewebe, das die Gebärmutter auskleidet, wächst in die Gebärmuttermuskulatur hinein; Beckenentzündung – verursacht durch eine bakterielle Infektion, die sich in der Gebärmutter entwickeln und auch andere Organe des Fortpflanzungssystems befallen kann; Zervixstenose – Verengung des Gebärmutterhalses; Myome (gutartige Tumoren) – die an den Gebärmutterwänden wachsen können. Ursachen von Unterleibsschmerzen ohne Menstruation Kann man auch außerhalb der Periode Unterleibskrämpfe haben? In bestimmten Situationen ja – hier einige der Ursachen: prämenstruelles Syndrom – der Schmerz kann einige Tage vor der Menstruation durch die Ausschüttung von Östrogen und Progesteron auftreten; Schwangerschaft – Unterleibsschmerzen ohne Menstruation sind normal; Schilddrüsenerkrankungen; intensive körperliche Betätigung; Einnahme von Verhütungsmitteln; Stress; polyzystisches Ovarialsyndrom; Harnwegsinfekte; unbequeme Sexstellungen oder tiefere Penetration; Eierstockkrebs. Wenn du also während oder außerhalb deiner Periode unerträgliche Schmerzen verspürst, sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt, um sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist. Ursachen von Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft Krämpfe können ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Sie werden meist tiefer im Unterbauch als gewöhnlich empfunden und können in den ersten Schwangerschaftswochen anhalten. Auch wenn es seltsam klingen mag: Menstruationsähnliche Krämpfe sind auch gegen Ende der Schwangerschaft häufig! Wenn du also im dritten Trimester bist und diese lange nicht mehr verspürten Schmerzen bemerkst, mach dir keine Sorgen! In dieser Zeit wächst der Fötus sehr schnell und der Körper tut alles, um sich anzupassen. Mit dysmenorrhoe verbundene Symptome Üblicherweise erreicht der mit der Menstruation verbundene Schmerz seinen Höhepunkt 24 Stunden nach Zyklusbeginn und sollte nach 2–3 Tagen abklingen. Der Schmerz ist entweder stechend oder dumpf und anhaltend und kann sich manchmal bis in den Lendenbereich oder die Beine ausbreiten. Weitere Symptome, die eine Dysmenorrhoe begleiten können, sind: Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Durchfall/Verstopfung, Blähungen, Benommenheit, Stimmungsschwankungen. Regelschmerzen – Risikofaktoren Auch wenn Regelschmerzen normal sind, ist es wichtig, darauf zu achten, wie sich deine Menstruationssymptome von Monat zu Monat verändern. Das Risiko für Regelschmerzen steigt, wenn: Frauen jünger als 30 Jahre sind; die Pubertät früh eingesetzt hat (mit 11 Jahren oder früher); die Blutung sehr stark ist; die Menstruationsblutungen unregelmäßig sind; du rauchst; du übermäßig Koffein konsumierst; jegliche körperliche Aktivität fehlt; emotionaler Stress, Depression oder Angstzustände auftreten; du nie schwanger warst; du Diäten oder Abnehmkuren gemacht hast. Können Intimhygieneprodukte Regelschmerzen verschlimmern? Als wären hormonelle Schwankungen und körperliche Veränderungen nicht genug, tun uns viele der handelsüblichen Intimpflegeprodukte mehr Schaden als Gutes. Schuld daran sind all die Chemikalien, Dioxine, das Chlor und der Kunststoff in Produkten, von denen wir erwarten, dass sie täglich die Gesundheit unseres Intimbereichs schützen. Starke Regelschmerzen – Wann sollte man zum Arzt gehen? Mit der Zeit lernst du deinen Körper besser kennen und kannst unterscheiden, was für dich normal ist und was nicht – besonders wenn es um die Menstruation geht. Diagnose der Dysmenorrhoe Eine Diagnose selbst zu stellen, kann kompliziert sein. Deshalb ist es ratsam, sich an eine Fachperson zu wenden, wenn wir das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt. Behandlung – Wie wird man Regelschmerzen los? Bei der Behandlung gewöhnlicher Menstruationskrämpfe, also der primären Dysmenorrhoe, können entzündungshemmende Medikamente helfen, die Schmerzen zu lindern. Hausmittel gegen Regelschmerzen Komplikationen der Dysmenorrhoe Vorbeugung von Regelschmerzen

Warum entstehen Regelschmerzen?

Regelschmerzen betreffen vor allem Frauen zwischen 15 und 25 Jahren und treten bei etwa 50 % von ihnen auf. Am stärksten sind die Schmerzen meist in den ersten beiden Jahren nach der ersten Menstruation. Mit zunehmendem Alter können sie an Intensität verlieren und nach der ersten Geburt sogar ganz verschwinden.

Was passiert eigentlich in unserem Körper während dieser Schmerzen? Während der Menstruation schüttet unser Körper Hormone namens Prostaglandine aus, die die Gebärmutter zum Zusammenziehen bringen, damit sich die Gebärmutterschleimhaut lösen kann. Sind die Kontraktionen der Gebärmutter zu stark, können sie Druck auf die Blutgefäße in diesem Bereich ausüben und so den Sauerstofftransport zum Muskelgewebe im Unterbauch blockieren. Dieser Sauerstoffmangel führt zu Regelschmerzen. 

Dysmenorrhoe – Was ist das und wie wird man Regelschmerzen los? Als Frau hast du mit Sicherheit mindestens einmal im Leben Schmerzen im Unterbauch während deiner Periode erlebt. Von einem leichten Unwohlsein bis hin zu heftigen Schmerzen, die dich tagelang nicht in Ruhe lassen – Dysmenorrhoe lässt sich nicht endgültig heilen, doch es gibt Methoden, mit denen sich die Beschwerden lindern lassen. Was bedeutet Dysmenorrhoe? Die Menstruation geht häufig mit Symptomen wie Kopfschmerzen und Krämpfen einher. Dysmenorrhoe ist der medizinische Fachbegriff für Regelschmerzen, deren Intensität von Frau zu Frau unterschiedlich ausfällt. Warum entstehen Regelschmerzen? Während der Menstruation schüttet unser Körper Prostaglandine aus, die die Gebärmutter zum Zusammenziehen bringen. Ein hoher Prostaglandinspiegel wird meist mit starken Regelschmerzen in Verbindung gebracht. Arten der Dysmenorrhoe: primäre und sekundäre Dysmenorrhoe. Ursachen, Symptome, Diagnose, Behandlung, Hausmittel, Komplikationen und Vorbeugung von Regelschmerzen.

Ein hoher Prostaglandinspiegel wird in den meisten Fällen mit starken Regelschmerzen in Verbindung gebracht.

Arten der Dysmenorrhoe

Regelschmerzen, die ausschließlich während der Menstruation auftreten, werden als primäre Dysmenorrhoe bezeichnet, während die sekundäre Dysmenorrhoe durch Erkrankungen der Geschlechtsorgane verursacht werden kann. Sehen wir uns nun die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Formen an.

Primäre Dysmenorrhoe

Die primäre Dysmenorrhoe ist die häufigste Form von Regelschmerzen; sie tritt wiederkehrend auf und wird nicht durch andere Erkrankungen verursacht. Der Schmerz wird ein bis zwei Tage vor der Menstruation oder mit Einsetzen der Blutung im Unterbauch, im Rücken oder in den Oberschenkeln empfunden. Die Schmerzintensität reicht von mäßig bis stark und hält zwischen 12 und 72 Stunden an.

Zu den typischen Begleitsymptomen zählen außerdem Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Erschöpfungszustände. Primäre Regelschmerzen nehmen mit zunehmendem Alter oder nach der ersten Schwangerschaft an Intensität ab.

Sekundäre Dysmenorrhoe

Die sekundäre Dysmenorrhoe bezeichnet Schmerzen, die durch eine Erkrankung des weiblichen Fortpflanzungssystems oder durch eine Infektion verursacht werden. Diese Art von Regelschmerzen setzt früh im Menstruationszyklus ein und kann länger andauern als die primäre Form.

Zu den Symptomen, die ein Warnsignal darstellen, zählen: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Blutungen während oder nach dem Geschlechtsverkehr, Schwierigkeiten, schwanger zu werden, Verstopfung, übelriechender vaginaler Ausfluss, häufiger Harndrang, Fieber oder Zwischenblutungen, Übelkeit und extreme Müdigkeit.

Ursachen der Dysmenorrhoe

Bei der primären Dysmenorrhoe ist die Ursache meist dieselbe: Die Prostaglandinausschüttung ist hoch, weshalb sich die Gebärmutter stark zusammenzieht. Die Krämpfe sind schmerzhaft, doch nach den ersten Tagen des Menstruationszyklus werden sie seltener und weniger intensiv.

Die sekundäre Dysmenorrhoe ist eine kompliziertere Geschichte. Sie wird durch bestimmte Beschwerden und Erkrankungen des Fortpflanzungssystems verursacht, darunter:

  • Endometriose – Teile des Gewebes, das die Gebärmutter auskleidet, wachsen außerhalb der Gebärmutter;
  • Adenomyose – das Gewebe, das die Gebärmutter auskleidet, wächst in die Gebärmuttermuskulatur hinein;
  • Beckenentzündung (Adnexitis) – verursacht durch eine bakterielle Infektion, die sich in der Gebärmutter entwickeln und auch andere Organe des Fortpflanzungssystems befallen kann;
  • Zervixstenose – Verengung des Gebärmutterhalskanals;
  • Myome (gutartige Tumoren) – die an den Gebärmutterwänden wachsen können.
  • allgemeine Details, wir nennen Ursachen sowohl für die primäre als auch für die sekundäre Dysmenorrhoe + Liste der Ursachen (z. B. Endometriose, Entzündung usw.)

Ursachen von Unterleibsschmerzen ohne Menstruation

Kann man auch außerhalb der Periodentage Unterleibskrämpfe haben? In bestimmten Situationen ja – und hier sind einige der Ursachen:

  • prämenstruelles Syndrom – der Schmerz kann einige Tage vor der Menstruation durch die Ausschüttung von Östrogen und Progesteron auftreten;
  • Schwangerschaft – es ist normal, Unterleibsschmerzen ohne Menstruation zu verspüren;
  • Schilddrüsenerkrankungen;
  • intensive körperliche Betätigung;
  • Behandlung mit Verhütungsmitteln;
  • Stress;
  • das polyzystische Ovarialsyndrom, über das wir HIER geschrieben haben;
  • Harnwegsinfektionen;
  • unbequeme Sexstellungen oder eine tiefere Penetration;
  • Eierstockkrebs.

Wenn du also während oder außerhalb deiner Periode unerträgliche Schmerzen verspürst, sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt, um sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist und du keinen Grund zur Sorge hast.

Was bedeutet Dysmenorrhoe? ➤ Begleitsymptome, Ursachen & Behandlung ➤ Primäre & sekundäre Dysmenorrhoe ➤ Linderung von Regelschmerzen ➤ Hier erfährst du mehr!

Ursachen von Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft

Krämpfe können ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Sie werden meist tiefer im Unterbauch als gewöhnlich empfunden und können in den ersten Schwangerschaftswochen anhalten. 

Auch wenn es seltsam klingen mag: Menstruationsähnliche Krämpfe treten auch gegen Ende der Schwangerschaft häufig auf! Wenn du also im dritten Trimester bist und diese Art von Schmerz verspürst, die du lange nicht mehr hattest, mach dir keine Sorgen! In dieser Zeit wächst der Fötus sehr schnell und der Körper tut alles, um sich anzupassen. 

Wenn du dich fragst, welche weiteren Signale dir dein Körper sendet, um dir eine Schwangerschaft anzukündigen, oder wenn du einfach mehr über dich und deinen Körper erfahren möchtest, solltest du unbedingt den Artikel lesen, den wir HIER für dich vorbereitet haben.

Mit der Dysmenorrhoe verbundene Symptome

Üblicherweise erreicht der mit der Menstruation verbundene Schmerz seinen Höhepunkt 24 Stunden nach Beginn des Zyklus und sollte nach 2–3 Tagen wieder abklingen. Der Schmerz ist entweder stechend oder dumpf und anhaltend und kann sich manchmal sogar bis in den Lendenbereich oder die Beine ausbreiten.

Weitere Symptome, die eine Dysmenorrhoe begleiten können, sind:

  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Erbrechen
  • Durchfall/Verstopfung
  • Blähungen
  • Benommenheit
  • Stimmungsschwankungen

Regelschmerzen – Risikofaktoren

Auch wenn Regelschmerzen normal sind, ist es wichtig, darauf zu achten, wie sich deine Menstruationsbeschwerden von Monat zu Monat verändern. Gut zu wissen: Das Risiko für Regelschmerzen steigt, wenn:

  • Frauen jünger als 30 Jahre sind;
  • die Pubertät früh eingesetzt hat (mit 11 Jahren oder früher);
  • die Menstruationsblutung sehr stark ist;
  • die Menstruationsblutungen unregelmäßig sind;
  • du rauchst;
  • du übermäßig Koffein konsumierst;
  • jegliche körperliche Aktivität fehlt;
  • emotionaler Stress, Depressionen oder Angstzustände auftreten;
  • du nie schwanger warst;
  • du Diäten oder Abnehmkuren gemacht hast.

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Können Intimhygieneprodukte Regelschmerzen verschlimmern?

Als wären hormonelle Schwankungen und die Veränderungen im Körper nicht genug, tun uns viele der handelsüblichen Intimpflegeprodukte mehr Schaden als Gutes. Schuld daran sind all die Chemikalien, Dioxine, das Chlor und der Kunststoff in jenen Produkten, von denen wir erwarten, dass sie täglich die Gesundheit unseres Intimbereichs schützen.

Wenn du häufig mit Entzündungen, Infektionen oder Reizungen zu kämpfen hast, ist es gut möglich, dass die von dir verwendeten Binden oder Tampons deinen pH-Wert aus dem Gleichgewicht bringen und die Bakterienflora deines Intimbereichs durcheinanderbringen. Wenn Candida dir keine Ruhe lässt oder Juckreiz ein echtes Problem für dich ist, kümmert sich dein Intimgel wahrscheinlich nicht so um deinen Körper, wie es sollte. Wenn die Produkte, die du im Intimbereich verwendest, angenehm duften, bedeutet das, dass sie Parfüms enthalten – ein echtes Warnsignal. Selbst Regelschmerzen (Dysmenorrhoe) können sich verstärken, wenn deine Vulva mit schädlichen Chemikalien in Kontakt kommt. 

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Ich hatte große Probleme an meinen Menstruationstagen: Die Binden aus dem Laden verursachten furchtbare Reizungen, und die Intimpflegeprodukte ebenso – ich war verzweifelt! Doch dann empfahl mir meine Mutter ENROUSH, die freundlichste Marke, die ich je gesehen habe. Seit ich sie das erste Mal ausprobiert habe, hatte ich keine einzige Reizung mehr! Liebe, Liebe, Liebe!
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Starke Regelschmerzen – Wann sollte man zum Arzt gehen?

Mit der Zeit lernst du deinen Körper besser kennen und kannst unterscheiden, was für dich normal ist und was nicht – besonders wenn es um die Menstruation geht. Da jede von uns einzigartig ist, gibt es auf die Frage „Wann sollte ich zum Arzt gehen?“ keine allgemeingültige Antwort.

Es gibt jedoch einige Anzeichen, auf die du achten solltest – und wenn du sie bemerkst, suche eine Ärztin oder einen Arzt auf:

  • Die entzündungshemmenden Schmerztabletten, die du sonst nimmst, wirken nicht mehr;
  • Die Schmerzen halten länger als 72 Stunden an;
  • Die Krämpfe gehen mit erhöhter Temperatur (Fieber) einher;
  • Die starken Schmerzen treten erstmals nach dem 25. Lebensjahr auf.

Das Wichtigste ist, sich vor Augen zu halten: Ein Arztbesuch bedeutet nicht automatisch eine besorgniserregende Diagnose, sondern ist in Wahrheit ein Zeichen der Fürsorge für dich und deine Gesundheit. 

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Diagnose der Dysmenorrhoe

Eine Diagnose zu stellen – vor allem, wenn wir es selbst versuchen – kann kompliziert sein. Deshalb ist es ratsam, sich an eine Fachperson zu wenden, wenn wir das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt. 

Wenn der Schmerz akut und langanhaltend ist, ist ein Besuch in der gynäkologischen Praxis zur Diagnose und Behandlung notwendig. Neben der üblichen gynäkologischen Untersuchung kann die Ärztin oder der Arzt folgende Untersuchungen empfehlen:

  • Beckenultraschall – Untersuchung des Beckens mithilfe von Ultraschall;
  • MRT – diese Untersuchung hat eine Sensitivität von 93 % und eine Spezifität von 97 % bei der Diagnose bösartiger gynäkologischer Tumoren;
  • Laparoskopie – chirurgischer Eingriff, bei dem die Bauchorgane oder die inneren Geschlechtsorgane untersucht werden;
  • Hysteroskopie – minimalinvasive Methode, mit der die Gebärmutterhöhle, der Gebärmutterhals, die Scheide und die Eileiteröffnungen untersucht und operiert werden können.

Behandlung – Wie wird man Regelschmerzen los?

Wenn es um die Behandlung gewöhnlicher Menstruationskrämpfe geht, also um die primäre Dysmenorrhoe, können wir auf entzündungshemmende Medikamente zurückgreifen, die zur Schmerzlinderung beitragen. Am besten holen wir uns ärztlichen Rat, um sicherzugehen, dass wir die richtige Wahl für uns treffen.

Stellt die Ärztin oder der Arzt komplexere Probleme fest, wie bei der sekundären Dysmenorrhoe, kann die Einnahme bestimmter hormoneller Verhütungsmittel empfohlen werden.  Diese enthalten Hormone, die den Eisprung verhindern und so die Menstruationsschmerzen verringern. 

Sowohl primäre als auch sekundäre Regelschmerzen lassen sich behandeln – schiebe den Besuch bei der Fachärztin oder dem Facharzt also nicht auf und nimm keine Medikamente ohne deren Zustimmung ein. Einen Tipp haben wir aber noch für dich.

Wir leben im Zeitalter der Innovation und können heute wirklich wählen, was das Beste für unseren Körper ist. Das beste Beispiel ist unsere treueste Freundin während der Periode: die Wärmflasche, die uns unzählige Male die Schmerzen gelindert und uns nie enttäuscht hat. Und das ist die Wahrheit – Wärmetherapie ist auch Balsam für die Seele, nicht nur gegen Regelschmerzen, denn sie schenkt uns das Gefühl von Geborgenheit und Komfort, das wir an diesen roten Tagen so dringend brauchen. Aber du kannst ja nicht den ganzen Tag mit der Wärmflasche im Bett bleiben, oder?

Die Menstruation soll dein Leben nicht zum Stillstand bringen – und Enroush hat die Lösung für dich. Die MENSTRUATIONSPFLASTER werden zu deinen besten Freunden, denn egal wann, egal wo: Du klebst eines auf deine Unterwäsche und kannst deinen Tag entspannt fortsetzen.

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Sie sind so dünn, dass niemand bemerkt, dass du sie trägst – und du spürst genau die Wärme, die du brauchst, um Menstruationskrämpfe zu lindern. Die Inhaltsstoffe der Pflaster sind zu 100 % natürlich (nach dem Gebrauch kannst du den Inhalt in deinen Blumentopf geben), sie aktivieren sich an der Luft und wirken bis zu 8 Stunden. Bye-bye Tabletten, hello ENROUSH happy life!

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Hausmittel gegen Regelschmerzen

Du hast das Gefühl, dass du in diesen schmerzhaften Momenten mehr brauchst? Vergiss nicht: Zur Linderung von Menstruationskrämpfen kannst du außerdem Folgendes ausprobieren …

  • ein warmes Schaumbad mit deiner Lieblingsmusik
  • Übungen zur Muskelentspannung (Kegel-Übungen oder auch Yoga)
  • eine Bauchmassage (mit oder ohne ätherische Öle)
  • Ruhe
  • der Verzehr von Obst und Gemüse
  • der Verzicht auf Kaffee und salzige Lebensmittel
  • Stressabbau und völlige Entspannung des Körpers

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Komplikationen der Dysmenorrhoe

Die primäre Dysmenorrhoe verursacht in der Regel keine weiteren Komplikationen. Konkret heißt das: Die Krämpfe treten während der Menstruation auf und klingen danach wieder ab. Sie können jedoch die Lebensqualität beeinträchtigen und alltägliche Aufgaben zu einer echten Belastung machen – nimm es also ruhig angehen und gib dir Zeit, dich zu erholen.

Bei der sekundären Dysmenorrhoe können Unterleibsschmerzen, die auch mit anderen Organen des Fortpflanzungssystems zusammenhängen, zu verschiedenen Erkrankungen wie Adenomyose oder Endometriose führen – Krankheiten, die deine Gesundheit beeinträchtigen können. Suche unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt auf, wenn die Symptome besorgniserregend sind oder auch einfach dann, wenn du Veränderungen darin bemerkst, wie du dich während deiner Periode fühlst.

Vorbeugung von Regelschmerzen

Und trotzdem: Kann man etwas tun, um unangenehmen Regelschmerzen vorzubeugen? Wir haben ein paar Ideen für dich:

  • Treibe regelmäßig Sport, auch während deiner Periode.
  • Höre mit dem Rauchen auf.
  • Gehe regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung.
  • Trinke ausreichend.
  • Entscheide dich für eine gesunde Ernährung und meide Koffein und Alkohol.
  • Ruhe dich so viel aus, wie du brauchst.
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