Bewegung ist während der Menstruation sogar ausdrücklich erwünscht – vorausgesetzt natürlich, du fühlst dich dabei wohl –, denn sie bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Wenn du unter Stimmungsschwankungen leidest, ist Sport besonders empfehlenswert!
Die Endorphine, die beim Sport freigesetzt werden, können Stimmungsschwankungen abmildern. Außerdem lindert die verbesserte Blutzirkulation Krämpfe. Achte einfach darauf, immer Bio-Produkte zu verwenden, und trau dich, deinen gewohnten Aktivitäten nachzugehen – höre dabei aber stets auf deinen Körper.

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Das prämenstruelle Syndrom existiert und wird durch die Hormonschwankungen im Verlauf des Zyklus verursacht. Es äußert sich in einer Reihe körperlicher und psychischer Symptome, die von Person zu Person unterschiedlich ausfallen: von Blähungen und Brustspannen bis hin zu Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen. Darüber hinaus kann eine Dysmenorrhoe – also Menstruationsschmerz – von leicht bis stark reichen und von weiteren Beschwerden begleitet werden.
Ein so weit verbreiteter Irrglaube! Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit geringer, aber es ist durchaus möglich, dass eine Eizelle während der Menstruation befruchtet wird – besonders bei einem kürzeren Zyklus. Warum? Ganz einfach: Spermien bleiben nach dem Geschlechtsverkehr zwei bis fünf Tage befruchtungsfähig. Kommt es also zu einer frühen Ovulation und hattest du in den letzten Tagen deiner Periode Sex, ist eine Befruchtung möglich – zumal die Eizelle selbst bis zu 24 Stunden nach dem Eisprung befruchtet werden kann.
Deshalb ist es wichtig, immer geschützten Sex zu haben, unabhängig davon, ob du deine Periode hast oder nicht – es sei denn, du möchtest schwanger werden.

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Es gibt eine sehr populäre Annahme über Frauen, die zusammenwohnen und deren Menstruation sich angeblich synchronisiert. Wahrscheinlich hast du es auch schon gehört: Wenn du eine Mitbewohnerin oder eine enge Freundin hast, mit der du viel Zeit verbringst, sollen sich eure Zyklen angleichen. Doch das ist nur ein Mythos – wissenschaftliche Belege dafür gibt es nicht.
Menstruationsblut besteht aus Blut und Gebärmutterschleimhaut. Manchmal kann es geklumpt oder dunkler erscheinen – und das ist völlig normal.

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Und die Wahrheit ist: Menstruationsblut ist nicht unhygienischer als andere Arten von Blut oder menschlichem Gewebe! Es kann außerhalb des Körpers nicht bestehen, ohne sich zu zersetzen – und es gibt nichts, was es „unhygienisch“ machen würde.
Schwimmen während der Menstruation ist völlig unbedenklich! Die Vorstellung, dass du während deiner Periode das Wasser meiden musst, ist reiner Mythos. Und vielleicht hast du auch schon gehört, dass Schwimmen im Meer Haie anlocken soll! Zum Glück ist das nur eine urbane Legende – es gibt keinerlei Beweise dafür, dass so etwas in der Realität passiert.
Die Verwendung eines Tampons während der Menstruation verändert deinen Körper in keiner Weise. Das erste Mal Sex zu haben ist etwas völlig anderes, als einen Tampon zu benutzen. Und falls du dir Sorgen um das Hymen machst, solltest du ein paar Dinge darüber wissen. Das Wichtigste: Dein Hymen „reißt“ nicht, es dehnt sich. Außerdem verschließt es den Scheideneingang nicht vollständig – es hat eine kleine Öffnung, durch die das Menstruationsblut abfließen und ein Tampon eingeführt werden kann.
Darüber hinaus kann sich das Hymen auch durch einen Unfall, einen Stoß oder intensive körperliche Aktivität dehnen oder einreißen. Manche Menschen werden sogar ohne Hymen geboren! Jungfräulichkeit ist ein soziales Konstrukt, kein Körpergewebe!
Es kann sechs Monate bis zu einem Jahr dauern, bis sich die Menstruation regelmäßig einstellt. Bei manchen Menschen wird sie nie vollständig regelmäßig. Bedenke auch, dass weitere Faktoren Einfluss nehmen: Stress, Krankheit, Ernährung oder intensiver Sport. Bei Unsicherheiten rund um deinen Zyklus ist es immer besser, ärztlichen Rat einzuholen!
Das ist nur ein Durchschnittswert! Die Länge des Menstruationszyklus variiert, und dein Körper funktioniert anders als der von anderen. Kurz gesagt: Es ist völlig normal, kürzere Zyklen (21 Tage) oder längere (bis zu 35 Tage) zu haben. Wenn dich die Länge deines Zyklus jedoch beunruhigt, statte deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt einen Besuch ab!