Was wissen wir eigentlich über Eierstockkrebs? Wie wird er erkannt, auf welche Anzeichen sollten wir achten – und warum sprechen wir genau heute über dieses Thema?
Es handelt sich um ein Gesundheitsproblem, das in den Frühstadien nur allzu leicht unbemerkt bleibt. Aber wusstest du, Eierstockkrebs in Deutschland auf Platz 6 der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen steht der häufigsten Krebsarten bei Frauen steht?
Die gute Nachricht: Es gibt einiges, was du tun kannst, um dein Risiko für Eierstockkrebs zu senken oder ihn früh zu erkennen und zu behandeln. Der 8. Mai, offiziell als Welt-Ovarialkarzinom-Tag ausgerufen, bietet den perfekten Anlass für ein offenes Gespräch: um ein Bewusstsein für den Ernst dieser Erkrankung zu schaffen und darüber zu sprechen, wie fundiertes Wissen, Aufmerksamkeit und Fürsorge dein Leben retten können.
Auf Initiative der World Ovarian Cancer Coalition wurde der 8. Mai bereits 2013 offiziell zum Welttag im Kampf gegen Eierstockkrebs erklärt. Kurz gesagt: Wir widmen den 8. Mai allen Menschen weltweit, die gegen Eierstockkrebs kämpfen, sowie ihren Familien – und wir machen auf den Ernst dieser Erkrankung aufmerksam.

Diese Punkte stellt der internationale Tag im Kampf gegen Eierstockkrebs in den Vordergrund – und diese Ziele verfolgt er:
Die Vision dieses Tages ist Bewusstsein. Bewusstsein führt zu Handeln – und Handeln kann am Ende Leben retten. Solidarität und Aufklärung sind die Schlüsselwörter dieser Bewegung, die genau aus dem Wunsch entstanden ist, Frauen zu unterstützen, die bereits gegen Eierstockkrebs kämpfen, und Wissen, Achtsamkeit sowie Früherkennung zu fördern.
In deinem Körper befinden sich im Beckenbereich zwei Eierstöcke, die Eizellen produzieren. Dort liegen auch die beiden Eileiter, durch die die Eizellen von den Eierstöcken zur Gebärmutter gelangen. Genau diese Organe sind bei Eierstockkrebs vor allem betroffen.
Viele Frauen glauben, dass er in den Eierstöcken beginnt. In Wirklichkeit bezeichnet Eierstockkrebs jedoch eine ganze Gruppe von Erkrankungen, die entweder in den Eierstöcken oder in den umliegenden Strukturen entstehen – etwa in den Eileitern oder im Peritoneum, der Membran, die die Organe im Bauchraum überzieht. Später kann er sich bis zur Leber, zum Magen oder zur Lunge ausbreiten.
Zwar kann jede Frau an Eierstockkrebs erkranken, doch am häufigsten tritt er bei Frauen über 50 Jahren auf – und oft spielt die Genetik eine Rolle. Sehen wir uns an, was du über Ursachen, Formen, Symptome und Behandlung wissen solltest.

Eierstockkrebs kann in ganz unterschiedlichen Tumorformen auftreten, die sich in Typen und Subtypen unterteilen. Es sind viele – hier einige wichtige Aspekte:
Leider ist eine der Hauptursachen für die hohe Sterblichkeit bei Patientinnen mit Eierstockkrebs die späte Entdeckung. Bei Eierstockkrebs gibt es keine offensichtlichen Symptome: Sie sind subtil und werden sehr leicht übersehen – weshalb Frauen oft erst in fortgeschrittenen Stadien zum Arzt gehen.

Die bekanntesten Symptome von Eierstockkrebs sind:
Deshalb ist es so wichtig, auf alle Signale deines Körpers zu achten und selbst scheinbar harmlose Veränderungen mit deinem Frauenarzt zu besprechen. Denn eine frühe Untersuchung, Diagnose und Behandlung von Eierstockkrebs kann dein Leben retten.
Ärzte und Forschende kennen die genauen Ursachen noch nicht, das Thema wird weiterhin untersucht. Grundsätzlich kann jeder Mensch mit Eierstöcken an Eierstockkrebs erkranken. Das Risiko steigt mit dem Alter, insbesondere ab 50 Jahren, sowie wenn:
Am wirksamsten lässt sich das Risiko für Eierstockkrebs durch einen gesunden Lebensstil senken. Verzichte auf das Rauchen, halte ein gesundes Gewicht und denke an regelmäßige Kontrolluntersuchungen – besonders dann, wenn Mutter, Schwester oder andere Familienmitglieder bereits betroffen waren.
Die wichtigsten Behandlungsformen sind Chemotherapie und Operation. Deine Ärztin oder dein Arzt wird die Therapie jedoch abhängig davon festlegen, welche Form von Eierstockkrebs vorliegt, wie groß der Tumor ist und wo er sitzt, wie es um deinen allgemeinen Gesundheitszustand steht und ob sich der Krebs auf andere Organe ausgebreitet hat.

Zu den derzeit verfügbaren Behandlungsoptionen gehören:
Derzeit sind keine sicheren Möglichkeiten bekannt, Eierstockkrebs vorzubeugen – außer das Risiko durch einen möglichst gesunden Lebensstil zu senken. Genau deshalb ist weitere Forschung in diesem Bereich unbedingt notwendig.
Was wir bislang wissen, ist jedoch: Das Beste, was du tun kannst, ist, auf deinen Körper zu hören und ihn zu schützen. Wie geht das?

Eierstockkrebs selbst stoppt die Menstruation nicht. Theoretisch kannst du deine Periode auch dann noch haben, wenn sich ein Tumor in deinem Körper bildet. Da aber vor allem die Eierstöcke betroffen sind, die für die Ovulation verantwortlich sind, kann jede Form von Eierstockkrebs deinen Zyklus durchaus beeinflussen.
Möglich sind Zyklusstörungen mit unregelmäßigen Blutungen oder starkem Fluss. Weil wir es uns bei Enroush zur Aufgabe gemacht haben, dir die beste Menstruationspflege zu bieten, haben wir Bio-Binden mit besonders hoher Absorptionskraft entwickelt, die selbst starkem Fluss gewachsen sind – und dir auch bei schwierigen Blutungen während des Kampfes gegen Eierstockkrebs zur Seite stehen.

Das Wirkungsvollste, was wir tun können, ist das Schweigen rund um das Thema Eierstockkrebs zu brechen. Der Enroush-Community lag die Gesundheit von Frauen von Anfang an über alles am Herzen, und wir freuen uns, dass wir am internationalen Tag im Kampf gegen Eierstockkrebs auch dieses Thema aufgreifen konnten.
Unsere Leserinnen wissen natürlich, dass unser Engagement nicht hier auf dieser Seite endet, sondern Teil der gesamten Mission von Enroush ist: Menstruationspflege und die Gesundheit des weiblichen Reproduktionssystems für so viele Frauen wie möglich zugänglich zu machen.
Sowohl bei der Vorbeugung von Eierstockkrebs als auch bei Dutzenden anderer Erkrankungen im Intimbereich ist es entscheidend zu wissen, was mit unserem Körper in Berührung kommt. Genau deshalb haben wir unsere Produkte aus 100 % Bio-Baumwolle entwickelt – mit einer klaren, ehrlichen Deklaration. So weißt du genau, was du in deinen Körper einführst, wenn du einen Tampon benutzt, und was deine Haut berührt, wenn du eine Binde anlegst. Über die Vorteile von Bio-Binden haben wir HIER ausführlicher berichtet.
Indem wir über Intimprobleme und Menstruationsgesundheit sprechen, kann jede von uns zu einer gesünderen Welt für Frauen beitragen. Wir würden uns freuen, wenn du Teil der Enroush-Community wirst, und hoffen, dich auch in den sozialen Netzwerken zu treffen – dort zählt jeder Share, damit unsere Botschaft und die Gespräche über Eierstockkrebs möglichst viele Menschen erreichen!