Gratis Versand + gratis Tasche ab 3 Produkten

Eileiterunterbindung – Vorteile und Nachteile

Die Eileiterunterbindung ist eine endgültige Verhütungsmethode, bei der die Wege, über die die Eizellen in die Gebärmutter gelangen, unterbrochen werden. Grundsätzlich handelt es sich um eine irreversible Entscheidung – und genau deshalb ist es wichtig, dass du alle Vorteile und Risiken dieses Eingriffs ganz genau verstehst.

In diesem Artikel erfährst du, wie der Eingriff durchgeführt wird, welche Vorteile er dir bieten kann und welche Nachteile du berücksichtigen solltest, bevor du eine Entscheidung triffst.

Was sind die Eileiter

Die Eileiter sind zwei dünne Röhren, die die Eierstöcke mit der Gebärmutter verbinden und eine wesentliche Rolle bei der Fortpflanzung spielen. Sie transportieren die vom Eierstock freigesetzte Eizelle in Richtung Gebärmutter, wo sie von einer Samenzelle befruchtet werden kann.

Jede Veränderung oder Blockade der Eileiter kann den Durchtritt der Eizelle verhindern – daraus ergibt sich ihre Schlüsselrolle bei der Empfängnis.

Was ist eine Eileiterunterbindung

Die Eileiterunterbindung ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Eileiter verschlossen werden, sodass Eizelle und Samenzelle nicht mehr zusammentreffen können. Diese Methode gilt als dauerhaft und richtet sich an Frauen, die keine Schwangerschaft mehr wünschen.

Der Eingriff kommt ohne Hormone aus, beeinflusst weder den Menstruationszyklus noch die Wechseljahre, da ausschließlich die Eileiter betroffen sind. Die Eierstöcke arbeiten weiterhin normal, sodass die Eileiterunterbindung den allgemeinen Gesundheitszustand der Patientin nicht beeinträchtigt und eine wirksame langfristige Verhütungsoption darstellt.

Alternative Bezeichnungen für die Eileiterunterbindung

Die Eileiterunterbindung ist auch unter anderen Bezeichnungen bekannt:

  • Tubenligatur
  • Weibliche Sterilisation
  • Tubenverschluss (Tubenokklusion)
  • Endgültige Sterilisation bei Frauen

Alle diese Bezeichnungen beziehen sich auf dasselbe Prinzip, nämlich den dauerhaften Verschluss der Eileiter, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

Ziel der Eileiterunterbindung

Das grundlegende Ziel des Eingriffs ist eine dauerhafte Verhütung ohne den Einsatz von Hormonpräparaten. Empfohlen wird sie Frauen, die sich sicher sind, keine weiteren Schwangerschaften zu wünschen, und die eine wirksame, irreversible Methode zur Empfängnisverhütung bevorzugen.

Wann wird eine Eileiterunterbindung empfohlen

Die Entscheidung für eine Eileiterunterbindung sollte bewusst, gut informiert, sorgfältig und verantwortungsvoll getroffen werden – unter Berücksichtigung sowohl medizinischer Faktoren als auch persönlicher Vorstellungen und der langfristigen Familienplanung.

Grundsätzlich wird der Eingriff Frauen empfohlen, die sicher sind, keine weiteren Schwangerschaften zu wünschen, und die bestimmte medizinische oder situationsbedingte Kriterien erfüllen.

Eileiterunterbindung ➜ Was bedeutet sie und worin besteht sie ➜ Wann wird sie empfohlen ➜ Erholung ➜ Vorteile und Nutzen ➜ Risiken ➜  ➜ Erfahre mehr!

Medizinische Indikationen für die Eileiterunterbindung

Es gibt medizinische Situationen, in denen eine Eileiterunterbindung empfohlen werden kann. Der Eingriff ist beispielsweise bei Frauen mit genetischen Erkrankungen angezeigt, die das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen erhöhen, oder bei Patientinnen mit Kontraindikationen gegenüber anderen hormonellen oder verhütenden Methoden.

Ebenso gibt es Fälle, in denen Ärzte aus Gründen der allgemeinen Gesundheit von einer Schwangerschaft abraten – hier stellt die Eileiterunterbindung eine wirksame Option dar.

Geeignete Zeitpunkte für die Eileiterunterbindung

Der Eingriff kann zu verschiedenen Zeitpunkten des reproduktiven Lebens erfolgen, abhängig vom medizinischen Kontext und den Wünschen der Patientin:

  • Nach einer natürlichen Geburt, unmittelbar danach oder einige Wochen postpartum.
  • Während eines Kaiserschnitts, als Teil der Operation.
  • In Kombination mit anderen chirurgischen Eingriffen, wenn gynäkologische oder abdominale Operationen durchgeführt werden.

Ideales Alter und Beratung vor der Eileiterunterbindung

Fachleute empfehlen, dass Frauen, die sich für eine Eileiterunterbindung entscheiden, in der Regel über 30 Jahre alt sein und bereits ein oder mehrere Kinder haben sollten, um das Risiko späteren Bedauerns zu verringern.

Daher sind eine psychologische Beratung und ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt gleichermaßen wichtig, damit die Patientin alle Auswirkungen und Konsequenzen des Eingriffs versteht und die Entscheidung informiert und endgültig treffen kann.

Wie wird die Eileiterunterbindung durchgeführt

Die Eileiterunterbindung ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Eileiter dauerhaft verschlossen werden, damit Eizelle und Samenzelle nicht mehr zusammentreffen. Der Eingriff kann je nach medizinischem Kontext und weiteren Faktoren mit unterschiedlichen Techniken und Methoden durchgeführt werden.

Techniken zur Eileiterunterbindung

Es gibt drei wesentliche operative Zugangswege für die Eileiterunterbindung:

  • Laparoskopie: minimalinvasiver Eingriff mit zwei kleinen Schnitten, rascher Erholung (die Patientin kann noch am selben Tag entlassen werden) und geringem Komplikationsrisiko.
  • Mini-Laparotomie: wird in der Regel in den ersten 24 Stunden nach einer natürlichen Geburt durchgeführt, mit einem kleinen Schnitt oberhalb des Schambeins.
  • Eileiterunterbindung während des Kaiserschnitts: Laparotomie, ein größerer Bauchschnitt, der eine längere Erholungsphase erfordert und gleichzeitig mit der Kaiserschnittentbindung erfolgen kann.

Verschlussmethoden bei der Eileiterunterbindung

Es gibt mehrere Methoden, um die Eileiter zu verschließen:

  • Durchtrennen und Abbinden: Die Eileiter werden durchtrennt und die Enden abgebunden.
  • Versiegelung oder Elektrokoagulation: Das Eileitergewebe wird durch Hitze zerstört.
  • Mechanische Clips oder Silikonringe: Es werden Vorrichtungen verwendet, die die Eileiter verschließen, ohne sie zu durchtrennen.

Dauer der Operation und Art der Narkose bei der Eileiterunterbindung

Die Eileiterunterbindung dauert in der Regel zwischen 20 und 40 Minuten, abhängig von der verwendeten Technik und der Komplexität des Eingriffs. Sie kann unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung erfolgen; diese Entscheidung wird gemeinsam mit dem Arzt und je nach Zustand der Patientin getroffen.

Erholung nach der Eileiterunterbindung

Die Erholung nach einer Eileiterunterbindung verläuft im Allgemeinen rasch und wird von den meisten Patientinnen gut vertragen. Auch wenn es sich um einen chirurgischen Eingriff handelt, verkürzen die minimalinvasive Vorgehensweise und eine angemessene medizinische Überwachung die Heilungsphase erheblich.

Was passiert unmittelbar nach der Eileiterunterbindung

Nach dem Eingriff sind leichte Bauchbeschwerden, geringe Schmerzen oder Übelkeit und Schwindel als Folge der Narkose völlig normal. In der Regel sind diese Symptome vorübergehend und bessern sich innerhalb der ersten Stunden oder Tage.

Das medizinische Personal überwacht den Zustand der Patientin und kann bei Bedarf leichte Schmerzmittel empfehlen.

Dauer der Erholung nach der Eileiterunterbindung

Die vollständige Erholung erfolgt in den meisten Fällen innerhalb von 3 bis 7 Tagen, teils sogar schneller, wenn der Eingriff laparoskopisch oder im Rahmen eines Kaiserschnitts durchgeführt wurde. Die meisten Frauen können ihre gewohnten Aktivitäten nach dieser Zeit wieder aufnehmen, sofern sie die postoperativen Empfehlungen einhalten.

Postoperative Empfehlungen nach der Eileiterunterbindung

Für eine möglichst gute Erholung sollten in den ersten Wochen nach dem Eingriff starke körperliche Anstrengung und das Heben schwerer Lasten vermieden werden. Geschlechtsverkehr ist in der Regel nach 7–10 Tagen wieder möglich, je nach ärztlicher Empfehlung.

Wichtig ist außerdem eine gynäkologische Kontrolluntersuchung etwa 30 Tage nach der Eileiterunterbindung, um den allgemeinen Zustand zu überprüfen und offene Fragen oder Unklarheiten zum Eingriff zu besprechen.

Wirksamkeit der Eileiterunterbindung

Die Eileiterunterbindung gilt als eine der wirksamsten Methoden der dauerhaften Verhütung. Der Eingriff verschließt die Eileiter vollständig und verhindert so das Zusammentreffen von Eizelle und Samenzelle – die langfristigen Ergebnisse sind ausgesprochen sicher.

Verhütungserfolg der Eileiterunterbindung

Die Verhütungswirksamkeit der Eileiterunterbindung liegt bei über 99 % und macht sie damit zu einer der sichersten verfügbaren Methoden. Mit anderen Worten: 99 von 100 Frauen, die sich dem Eingriff unterzogen haben, werden nicht mehr schwanger. Aus diesem Grund gilt sie als dauerhafte und sehr zuverlässige Option für die Familienplanung.

Schwangerschaftsrisiko nach der Eileiterunterbindung

Obwohl das Risiko äußerst gering ist, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft nach dem Eingriff – sie wird auf etwa 0,1 % geschätzt.

Wichtig zu wissen: Tritt nach einer Eileiterunterbindung eine Schwangerschaft ein, besteht ein erhöhtes Risiko für eine Eileiterschwangerschaft (Extrauteringravidität), die eine notfallmäßige medizinische Behandlung erfordert. Deshalb sollten Frauen, die ein Ausbleiben der Menstruation oder andere Schwangerschaftsanzeichen bemerken, umgehend ärztlichen Rat einholen.

Vergleich der Wirksamkeit der Eileiterunterbindung mit anderen Methoden

Im Vergleich zu temporären Verhütungsmethoden wie der Spirale, Hormonimplantaten oder der Antibabypille bietet die Eileiterunterbindung eine hohe Wirksamkeit und den Vorteil eines dauerhaften Schutzes, ohne dass tägliche Aufmerksamkeit oder regelmäßige Kontrollen nötig sind.

Allerdings ist die Methode irreversibel. Die Entscheidung sollte daher erst nach umfassender Information und einem offenen Gespräch mit dem Arzt getroffen werden.

Eileiterunterbindung ➜ Was bedeutet sie und worin besteht sie ➜ Wann wird sie empfohlen ➜ Erholung ➜ Vorteile und Nutzen

Vorteile und Nutzen der Eileiterunterbindung

Wenn du dir eine endgültige Verhütungsmethode wünschst, bietet dir die Eileiterunterbindung eine Reihe von Vorteilen. Sie verbindet hohe Wirksamkeit mit langfristiger Sicherheit und dem Komfort, nicht mehr von anderen Verhütungsmitteln abhängig zu sein.

Verhütungsbezogene Vorteile der Eileiterunterbindung

Der wichtigste Vorteil des Eingriffs ist der Wegfall des Schwangerschaftsrisikos bei einer Wirksamkeit von über 99 %.

Darüber hinaus ist die Methode dauerhaft und kommt ohne Hormone, häufige Kontrollen oder die regelmäßige Einnahme von Tabletten aus – das macht sie einfach und für die allgemeine Gesundheit unbedenklich.

Für Frauen, die nicht mehr schwanger werden möchten, bietet die Eileiterunterbindung eine vollständige Kontrolle über die Fruchtbarkeit, ohne den Menstruationszyklus oder den natürlichen Hormonhaushalt zu beeinflussen.

Zusätzliche Vorteile der Eileiterunterbindung

Neben der verhütenden Wirkung wird die Eileiterunterbindung auch mit weiteren gesundheitlichen Vorteilen für die Frau in Verbindung gebracht. Studien zeigen, dass der Eingriff zur Senkung des Risikos für Eierstockkrebs beitragen kann und außerdem hilft, Sorgen im Zusammenhang mit temporären Verhütungsmethoden abzulegen – was Stress und Ängste rund um die Familienplanung reduziert.

Risiken und Nebenwirkungen der Eileiterunterbindung

Obwohl die Eileiterunterbindung als sicherer und wirksamer Eingriff gilt, birgt sie wie jede Operation bestimmte Risiken und mögliche Nebenwirkungen. Im Folgenden erklären wir dir, welche das sind und welche langfristigen Auswirkungen auftreten können.

Operative Risiken bei der Eileiterunterbindung

Wie jeder andere chirurgische Eingriff ist auch die Eileiterunterbindung nicht völlig risikofrei. Zu den geringfügigen Risiken zählen Infektionen, Blutungen oder andere postoperative Komplikationen.

Solche Ereignisse sind sehr selten, insbesondere wenn der Eingriff von einem erfahrenen Arzt und in einem entsprechend ausgestatteten medizinischen Umfeld durchgeführt wird.

Langfristige Auswirkungen der Eileiterunterbindung

Die meisten Frauen haben keine schwerwiegenden körperlichen Langzeitfolgen. Manche Patientinnen verspüren leichte Beschwerden im Beckenbereich oder erleben emotionale Belastungen im Zusammenhang mit der Verhütungsentscheidung. Der Eingriff beeinflusst jedoch weder das hormonelle Gleichgewicht noch verursacht er Störungen des Menstruationszyklus oder der Wechseljahre.

Risiko des Bedauerns nach der Eileiterunterbindung

Mehr noch als körperliche Folgen kann die Entscheidung zur Eileiterunterbindung langfristige psychologische Auswirkungen haben. Da es sich um eine irreversible Methode handelt, besteht die Möglichkeit späteren Bedauerns – vor allem, wenn die Entscheidung ohne angemessene Beratung getroffen wurde.

Deshalb ist es äußerst wichtig, vor dem Eingriff eine umfassende psychologische und gynäkologische Beratung in Anspruch zu nehmen, damit die Patientin alle langfristigen Konsequenzen versteht und eine informierte Entscheidung trifft.

Alternativen zur Eileiterunterbindung

Die Eileiterunterbindung bietet eine dauerhafte Verhütungslösung, doch nicht jede Frau ist bereit für eine irreversible Entscheidung. In solchen Fällen gibt es mehrere reversible Methoden, mit denen sich die Fruchtbarkeit ohne chirurgischen Eingriff steuern lässt.

Reversible Verhütung als Alternative zur Eileiterunterbindung

Reversible Verhütungsmethoden verhindern eine Schwangerschaft, solange sie angewendet werden, erlauben es Frauen aber, später selbst zu entscheiden, ob sie schwanger werden möchten – das schafft Flexibilität in der Familienplanung. Jede Methode hat ihre eigenen Merkmale, Wirksamkeit und ihren eigenen Komfort, weshalb die Wahl gemeinsam mit dem Frauenarzt getroffen werden sollte.

  • Die Spirale (IUP): ein in die Gebärmutter eingesetztes Gerät, das hormonell oder hormonfrei sein kann und je nach Typ 3–10 Jahre wirksam ist. Sie ist reversibel und kann jederzeit entfernt werden, wobei die Fruchtbarkeit rasch zurückkehrt.
  • Hormonimplantate: kleine, unter die Haut eingesetzte Stäbchen, die über 3–5 Jahre Gestagen abgeben. Nach der Entfernung des Implantats kehrt die Fruchtbarkeit schnell zurück.
  • Antibabypille: täglich eingenommene Kombinationspräparate oder reine Gestagenpillen bieten eine wirksame hormonelle Kontrolle, erfordern jedoch Disziplin und Sorgfalt bei der Einnahme.
  • Verhütungsspritze: wird alle 8–12 Wochen verabreicht und bietet einen wirksamen Schutz, allerdings kann die Rückkehr der Fruchtbarkeit nach dem Absetzen verzögert sein. Zudem kann sie Veränderungen des Menstruationszyklus und langfristig eine Abnahme der Knochendichte verursachen.
  • Kondome: eine hormonfreie Methode, die sowohl vor einer Schwangerschaft als auch vor sexuell übertragbaren Infektionen schützt. Die Wirksamkeit hängt jedoch von der korrekten Anwendung bei jedem Geschlechtsverkehr ab.

Vor- und Nachteile im Vergleich zur Eileiterunterbindung

Die Eileiterunterbindung wirkt dauerhaft und äußerst zuverlässig, ohne tägliche Aufmerksamkeit oder regelmäßige Anwendung zu erfordern.

Reversible Methoden hingegen bieten Flexibilität und ermöglichen jederzeit die Rückkehr zur Fruchtbarkeit. Ihre Wirksamkeit kann jedoch variieren und erfordert ein sorgfältigeres Management – sei es durch regelmäßige Anwendung oder durch periodische Kontrollen.

Die Wahl zwischen dauerhaften und reversiblen Methoden sollte den Lebensstil, die künftigen Pläne in Bezug auf eine mögliche Schwangerschaft sowie persönliche Vorlieben berücksichtigen; die endgültige Entscheidung wird immer gemeinsam mit dem Frauenarzt getroffen.

Kann eine Eileiterunterbindung rückgängig gemacht werden?

Die Eileiterunterbindung ist als endgültige Methode konzipiert, in bestimmten Situationen besteht jedoch die Möglichkeit, den Eingriff durch eine Wiederverbindung der Eileiter rückgängig zu machen. Der Erfolg eines solchen Eingriffs hängt allerdings von mehreren Faktoren ab und ist nicht garantiert.

Erläuterung zur Umkehrbarkeit der Eileiterunterbindung

Die Umkehrung erfolgt durch einen Eingriff namens Tubenanastomose, bei dem die verschlossenen oder durchtrennten Eileiterenden chirurgisch wieder miteinander verbunden werden.

Dieser Eingriff ist nur in bestimmten Fällen möglich – abhängig von der ursprünglich verwendeten Verschlussmethode und vom Zustand des Eileitergewebes. Aus diesem Grund betrachten die meisten Ärzte die Eileiterunterbindung als dauerhaft und irreversibel.

Realistische Erfolgsaussichten einer Wiederverbindung der Eileiter

Die Erfolgsrate der Wiederverbindung liegt je nach Faktoren zwischen 10 und 30 %. Dazu zählen die ursprünglich verwendete Verschlussmethode, das Alter der Patientin sowie die nach dem Eingriff verbliebene Länge des Eileiters.

Selbst nach einer erfolgreichen Wiederverbindung gibt es keine Garantie für eine spätere Schwangerschaft, und die Fruchtbarkeit kann geringer sein als vor der Unterbindung.

Kosten und Komplexität der Wiedereröffnung der Eileiter

Der Eingriff zur Wiederverbindung ist komplex und heikel; er erfordert erfahrene Chirurgen und spezielle Ausrüstung. Die Kosten können mehrere tausend Euro betragen, und die Erholung kann schwieriger sein als nach der ursprünglichen Unterbindung.

Darüber hinaus gibt es selbst bei erfolgreichem Eingriff keine Gewissheit, dass die Patientin anschließend schwanger werden kann. Aus diesem Grund bleibt die Eileiterunterbindung meist eine Entscheidung mit dauerhafter Wirkung.

Erholung ➜ Vorteile und Nutzen ➜ Risiken ➜ Erfahre mehr!

Häufige Fragen zur Eileiterunterbindung

Die Eileiterunterbindung ist eine endgültige Entscheidung, die deine Fruchtbarkeit langfristig beeinflusst – korrekte Informationen sind daher entscheidend für eine bewusste Wahl. Am besten sprichst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt und stellst alle offenen Fragen, um individuelle Antworten und Lösungen zu erhalten. In der Zwischenzeit findest du hier klare Antworten auf die häufigsten Fragen zu diesem Eingriff.

Kann man nach einer Eileiterunterbindung schwanger werden?

Die Eileiterunterbindung bietet einen Verhütungsschutz mit einer Wirksamkeit von 99 %, die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ist also äußerst gering. Dennoch besteht ein kleines Risiko von 0,1 %. Tritt nach dem Eingriff eine Schwangerschaft ein, handelt es sich meist um eine Eileiterschwangerschaft, die medizinisch behandelt werden muss.

Was kostet eine Eileiterunterbindung?

Die Kosten variieren je nach gewählter Methode und Klinik und liegen in der Regel zwischen einigen Hundert und einigen Tausend Euro. Sprich mit deinem Arzt über alle enthaltenen Kosten, einschließlich der Beratungsgespräche und eventueller präoperativer Untersuchungen.

Kann die Eileiterunterbindung während eines Kaiserschnitts erfolgen?

Ja, die Eileiterunterbindung kann gleichzeitig mit einem Kaiserschnitt per Laparotomie durchgeführt werden, um einen separaten Eingriff zu vermeiden. Dieses Vorgehen ist sicher und ermöglicht eine schnellere Erholung für die Patientin, die ohnehin operiert wird.

Beeinflusst die Eileiterunterbindung den Menstruationszyklus?

Nein, die Eileiterunterbindung verändert weder den Menstruationszyklus noch dessen Regelmäßigkeit. Die Regelblutungen treten weiterhin normal auf, ohne wesentliche Veränderungen der Blutungsstärke oder der Anzahl der verwendeten Menstruationsprodukte, da Eierstöcke und Hormone nicht beeinträchtigt werden.

Kann der Hormonhaushalt nach einer Eileiterunterbindung durcheinandergeraten?

Der Eingriff beeinflusst weder den weiblichen Hormonspiegel noch den Eisprung oder die Wechseljahre. Patientinnen bemerken daher in der Regel keine hormonellen Veränderungen nach dem Eingriff.

Ist die Eileiterunterbindung schmerzhaft?

Während der Operation spürt man keine Schmerzen, da eine Vollnarkose oder eine örtliche Betäubung eingesetzt wird. Die Beschwerden nach dem Eingriff sind meist gering – leichte Bauchschmerzen, die innerhalb weniger Tage verschwinden.

Was ist der Unterschied zwischen Unterbindung und Entfernung der Eileiter?

Bei der Unterbindung werden die Eileiter verschlossen, ohne sie zu entfernen, während bei der Entfernung die Eileiter vollständig entnommen werden. Beide Methoden verhindern eine Schwangerschaft, doch die Entfernung ist invasiver und kann weitreichendere Folgen haben.

Was passiert, wenn man mit unterbundenen Eileitern schwanger wird?

Tritt nach einer Eileiterunterbindung eine Schwangerschaft ein, besteht ein erhöhtes Risiko, dass sie ektop ist – also außerhalb der Gebärmutter eingenistet –, was eine sofortige medizinische Behandlung erfordert. Wichtig ist, bei Schwangerschaftsanzeichen nach dem Eingriff umgehend den Arzt zu kontaktieren.

Lässt sich die Eileiterunterbindung vollständig rückgängig machen?

Eine Umkehrung ist nur durch eine chirurgische Wiederverbindung der Eileiter möglich, die sogenannte Tubenanastomose. Die Erfolgsrate liegt zwischen 10 und 30 % und hängt von der ursprünglichen Methode, dem Alter der Patientin und dem Zustand der Eileiter ab; eine Schwangerschaft ist nach dem Eingriff nicht garantiert.

Gibt es Bilder von unterbundenen Eileitern?

Ja, es gibt medizinische Aufnahmen, die die Eileiter vor und nach dem Eingriff zeigen und hauptsächlich zu Lehrzwecken verwendet werden. Der öffentliche Zugang ist eingeschränkt; die Bilder finden sich in der Regel in Fachbüchern oder medizinischen Fachartikeln.

 

Bildquelle: Pixabay 

Binden mit Bio-Baumwolle
€4,99
Dein natürlicher Schutz
Mittlere, Super- oder Extra-Absorption
Normal 12 Stück
Super 10 Stück
Nacht 8 Stück
Tampons aus Bio-Baumwolle
€5,87
Deine kleine Hilfe
Leichte, mittlere oder Super-Absorption
Mini 16 Stück
Normal 16 Stück
Super 16 Stück
Slipeinlagen
€4,99
Deine tägliche Unterstützung
Leichte oder mittlere Absorption
Normal 24 Stück
Intim-Feuchtigkeitsserum
€6,49
Intim-Feuchtigkeitsserum - 30 ml
Gleitmittel mit Hyaluronsäure
€10,25
Genuss ohne Beschwerden - 100 ml
Sanfte Intimreinigung
€7,30
Antibakteriell & feuchtigkeitsspendend - 200 ml
Intimtücher
€4,56
Frische überall und jederzeit - 10 Stück
Self Love Mini-Täschchen
€3,90
Nimm alles mit, was du brauchst
#laviENROUSH
Für schamfreie Gespräche
und fröhliche Tabubrüche!
Wir verwenden Cookies oder ähnliche Technologien, zum Beispiel, um Ihnen personalisierte Inhalte zu zeigen. Indem Sie auf „Akzeptieren“ klicken, stimmen Sie der Nutzung von Cookies oder ähnlichen Technologien zu. Erfahren Sie mehr in unserer Cookie-Richtlinie, inklusive der Möglichkeit, Ihre Zustimmung jederzeit zu widerrufen.