Leider gibt es keine endgültige Methode, um diese emotionale Störung loszuwerden. Wenn du unter Angst leidest, bleibt sie langfristig in einer Form bei dir. Das bedeutet jedoch nicht, dass es keine Wege gibt, mit ihr umzugehen. Im Laufe der Zeit wurden viele Methoden entwickelt, die dich beruhigen und dir die so wichtige Kontrolle zurückgeben sollen.


Manchmal ist der einfachste Weg, die Angst zu überlisten, an etwas anderes zu denken. So lenkst du deine Aufmerksamkeit von den negativen Gedanken und den Sorgen ab, die dich belasten. Wenn du merkst, dass die Angst sich anschleicht, kannst du Folgendes ausprobieren:
Erledige Hausarbeit oder starte ein Projekt mit Materialien, die du gerade zur Hand hast.
Tauche in eine kreative Tätigkeit ein, zum Beispiel Zeichnen, Malen oder Schreiben
Geh spazieren, laufen oder probiere deine liebste Form von Bewegung aus
Hör Musik
Meditiere oder probiere einfache Yoga-Positionen aus (die einfachsten Positionen entdeckst du hier!)
Lies ein Buch oder schau einen guten Film. Netflix kann in solchen Momenten dein bester Freund sein
Um der Ursache deiner Angst auf den Grund zu gehen, musst du herausfinden, was dich belastet. Das gelingt dir, indem du eine Pause einlegst, um deine Gedanken und Gefühle zu erforschen.
Ein Tagebuch kann eine hervorragende Möglichkeit sein, deine Angstauslöser zu entdecken. Wenn ängstliche Gefühle dich nachts wach halten, versuche, ein Tagebuch oder einen Stapel Papier neben dem Bett bereitzulegen. Notiere alles, was dich beschäftigt. Sprich anschließend über das Geschriebene mit einer Freundin, einem nahen Verwandten oder einem Therapeuten, um deine ängstlichen Gefühle besser zu verstehen.
Oft entsteht Angst aus der Furcht vor Dingen, die noch nicht einmal passiert sind und möglicherweise nie eintreten werden. Selbst wenn alles in Ordnung ist, machst du sich vielleicht Sorgen über mögliche Probleme, etwa den Verlust des Arbeitsplatzes, eine Krankheit oder die Sicherheit deiner Angehörigen.
Das Leben kann unvorhersehbar sein, und egal wie sehr du es versuchst: Du kannst nicht immer kontrollieren, was geschieht. Was du tun kannst, ist zu entscheiden, wie du mit dem Unbekannten umgehst. Du kannst die Angst loslassen und sie in eine Quelle der Stärke verwandeln.

Um deine Ängste zu überwinden, ändere deine Einstellung ihnen gegenüber. Fürchte dich zum Beispiel nicht länger davor, deinen Job zu verlieren, sondern richte den Blick darauf, wie dankbar du bist, überhaupt eine Arbeit zu haben. Komm mit dem Vorsatz zur Arbeit, dein Bestes zu geben. Anstatt um die Sicherheit eines geliebten Menschen zu bangen, verbringe Zeit mit ihm oder zeige ihm deine Wertschätzung. Mit etwas Übung kannst du lernen, eine positivere Perspektive einzunehmen.
Manchmal wird Angst tatsächlich durch eine reale Situation in deinem Leben ausgelöst. Vielleicht befindest du dich in einer Lage, in der es realistisch ist, sich Sorgen um den Arbeitsplatz zu machen – wegen Personalabbau oder finanzieller Probleme des Unternehmens. In diesem Fall kann direktes Handeln der Schlüssel zur Verringerung der Angst sein. Aktualisiere zum Beispiel deinen Lebenslauf und bewirb dich auf eine neue Stelle, um dein Stressniveau zu senken.
Der Mineralstoff Magnesium hilft dem Muskelgewebe zu entspannen, und ein Magnesiummangel kann zu Angst, Depression und Schlaflosigkeit beitragen. Auch eine unzureichende Zufuhr von B-Vitaminen und Calcium kann Angstsymptome verstärken. Um dein Angstniveau zu senken, achte darauf, dass deine tägliche Ernährung Lebensmittel wie Vollkornprodukte, grünes Blattgemüse und fettarme Milchprodukte enthält.
Nikotin, Koffein und stimulierende Medikamente (etwa solche mit Koffein) regen die Nebennieren dazu an, Adrenalin freizusetzen – eine der wichtigsten Stresshormone. Deshalb ist es sinnvoll, solche Substanzen zu meiden. Weitere Dinge, die du besser vermeiden solltest, sind Salz und künstliche Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel. Wähle wann immer möglich frische, unverarbeitete Lebensmittel. All das wirkt sich positiv auf deine körperliche Gesundheit aus und hilft dir, die Angst unter Kontrolle zu halten.
Wenn du nicht ausreichend schläfst oder dein Schlaf nicht erholsam ist, wirst du mit Sicherheit Probleme mit Angst haben. Wenn deine Angst durch Müdigkeit ausgelöst wird, kannst du versuchen, eine Abendroutine zu entwickeln, die Zeit für dich selbst und Self-Care-Elemente einschließt. Das kann dir zu einem gesunden Schlaf von 7–8 Stunden verhelfen, die Angst in Schach halten und dafür sorgen, dass du am nächsten Tag nicht erschöpft bist. Eine solche Routine kann zum Beispiel das Lesen deines Lieblingsbuchs beinhalten, das Hören entspannender Musik oder auch ein heißes Bad in Kombination mit Aromatherapie und einer Massage – dabei kannst du das Intimgel von ENROUSH für maximalen Komfort verwenden!
