Wann haben Sie zuletzt an einem Gespräch über die Umwelt teilgenommen? Die Wahrheit ist: Viele von uns denken gar nicht darüber nach, welchen Einfluss wir auf die Umwelt haben – und genau dadurch werden wir selbst zur Bedrohung.
Fehlen nachhaltige Entscheidungen und Maßnahmen zum Umweltschutz, tragen wir dazu bei, dass unser Planet immer schneller zerstört wird. Statt verschiedene Entscheidungen zu bewerten und zu kritisieren, möchten wir heute einfach darüber sprechen – die Schlüsse dürfen Sie selbst ziehen. Was ist Umweltschutz und wie funktioniert er? Finden wir es heraus.
Die Umwelt umfasst alles Natürliche auf unserem Planeten. Vegetation, Tierwelt, Relief, natürliche Ressourcen, Klima, Atmosphäre, alle Lebewesen und Ökosysteme bilden zusammen die Umwelt.
Da alles, was auf der Erde lebt und sich entwickelt, unmittelbar von der Umwelt abhängt, ist ihr Schutz für das Überleben und die Gesundheit aller Bewohner unseres Planeten von grundlegender Bedeutung.
Umweltschutz ist daher unverzichtbar. Er umfasst alle Maßnahmen und Handlungen, mit denen wir die natürliche Umwelt bewahren, natürliche Ressourcen schonen und die Verschmutzung so weit wie möglich verringern.

Und warum ist die Umwelt für mich wichtig? Warum sollte sie mich interessieren?
Solange wir nicht verstehen, wie entscheidend die Umwelt für unsere Lebensqualität ist, wirken all diese Begriffe – vom Umweltschutz bis hin zu Maßnahmen gegen Verschmutzung und Klimawandel – abstrakt. Dabei brauchen Sie eine saubere und gesunde Umwelt für alles, was Sie tun.
Wälder, Gewässer und Böden – die gesamte natürliche Umwelt beeinflusst jeden Bereich Ihres Lebens und sichert letztlich Ihre Lebensgrundlage:
Wir haben also die moralische Pflicht, zu wissen, wie wir die Natur schützen – und danach zu handeln. In erster Linie für unsere eigene Gesundheit, aber auch für den Schutz des Ökosystems und eine gesunde Umwelt für kommende Generationen.
In der Natur ist alles miteinander verbunden. Wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät – etwa durch Verschmutzung – setzt eine Kettenreaktion ein, die sich wie Dominosteine über den gesamten Planeten ausbreitet.
Weltweit sind die katastrophalen Folgen der Umweltverschmutzung bereits sichtbar, und sie treffen vor allem die menschliche Gesundheit.
Wenn die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken und täglich nutzen, und der Boden, aus dem unsere Nahrung stammt, verschmutzt sind, leidet das gesamte Ökosystem – von Pflanzen und Tieren bis hin zum Menschen. Nachfolgend nennen wir einige dieser Folgen, mit denen wir konfrontiert sind.
Wussten Sie, dass Luftverschmutzung laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2013 die Hauptursache für Lungenkrebs in den USA ist?
Abgase von Fahrzeugen, Gase aus Heizanlagen, Rauch aus Fabriken – all das verteilt Feinstaub und giftige Chemikalien in der Luft und belastet sie mit gesundheitsschädlichen Stoffen. Zugleich speichern sie Wärme in der Atmosphäre und tragen so zur globalen Erwärmung bei.

So entstehen Ungleichgewichte im Ökosystem und Gesundheitsprobleme bei Menschen, Tieren, Pflanzen und allen Lebewesen. Die Rechnung ist einfach: Ohne saubere Luft keine optimale Gesundheit. Zu den ersten Beschwerden zählen:
Verschmutzter Boden ist Boden, der mit Schadstoffen in erheblichen Konzentrationen belastet ist. Diese Schadstoffe sind synthetische, also vom Menschen hergestellte Chemikalien und stammen aus Pestiziden, Asbest, Erdölprodukten, Schwermetallen und anderen Abfällen.
Diese Art der Kontamination beeinträchtigt die Bodenfruchtbarkeit, die für einen Großteil unserer Nahrungsquellen entscheidend ist. Mit anderen Worten: Bodenverschmutzung bedroht unsere Sicherheit und sogar unser Überleben – und zwar auf zwei Wegen:
Wasser begleitet uns überall im Leben. Wir nutzen es zum Überleben (Kochen, Trinken, Waschen und Reinigen) ebenso wie zur Entspannung (Schwimmen und andere Wassersportarten).

Das bedeutet: Ist das Wasser verunreinigt, sind alle Bereiche unseres Lebens – auch unsere Gesundheit – beeinträchtigt. Wenn Kunststoffe, Chemikalien und Mikroorganismen aus Abfällen Flüsse, Seen und Ozeane belasten, folgen die negativen Auswirkungen in einer Kettenreaktion.
Das Meeresleben wird zerstört, die Nahrungskette mit Mikroplastik belastet und das Wasser wird untrinkbar. Zudem steigt das Risiko für die Übertragung zahlreicher Krankheiten und Infektionen wie Cholera, Hepatitis A, Ruhr oder Poliomyelitis.
Die gesundheitlichen Folgen der Umweltverschmutzung sind alles andere als vernachlässigbar. Jährlich sterben über 12 Millionen Menschen, weil sie in verschmutzten Umgebungen arbeiten oder leben.
Ob kurzfristig oder langfristig – der Aufenthalt in einer durch jegliche Form von Verschmutzung belasteten Umwelt führt unweigerlich zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen:
Bildung. Das ist das Erste und Beste, was Sie für den Umweltschutz tun können. Nur wenn Sie wissen, wodurch Sie selbst zur Verschmutzung beitragen, können Sie darauf achten und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt ergreifen. Denn was man nicht kennt, kann man auch nicht ändern.
Erst nach dem Bewusstwerden folgt das Handeln – in dem Wissen, dass wir mit jeder Entscheidung und jeder Handlung entweder zur Zunahme oder zur Verringerung der Verschmutzung beitragen. Hier einige Maßnahmen zum Umweltschutz, die jede und jeder von uns umsetzen kann.
Weltweit werden jährlich über 380 Millionen Tonnen Plastik und mehr als 29 Millionen Tonnen Polystyrol produziert. Mindestens 500 Milliarden Einwegbecher aus Plastik werden benutzt und weggeworfen, und schließlich landen über 14 Millionen Tonnen Plastik im Meer.
Das sind alarmierende Zahlen, die wir drastisch senken können, indem wir auf Produkte aus natürlichen und nachhaltigen Materialien umsteigen – recycelbar oder biologisch abbaubar.
Ersetzen Sie Plastiktüten durch biologisch abbaubare Beutel. Wählen Sie Produkte mit biologisch abbaubarer Verpackung. Verwenden Sie Tampons und Binden aus 100 % biologisch abbaubarer Bio-Baumwolle, die nur zwei Jahre zur Zersetzung benötigt. Solche nachhaltigen Entscheidungen haben – im großen Maßstab – ein enormes Potenzial, die Plastikverschmutzung zu verringern.

Wissen Sie, warum wir Abfall getrennt sammeln? Wenn alles zusammen auf der Deponie landet, trägt das Methan, das beim Verrotten nicht biologisch abbaubarer Materialien entsteht, zur globalen Erwärmung bei. Trennen wir den Müll hingegen, kann er recycelt werden und muss gar nicht erst auf die Deponie.
Wenn Sie die Verpackungen vor der getrennten Entsorgung ausspülen, können Materialien wie Plastik, Papier und Karton, Metalle, Glas usw. recycelt und wiederverwendet werden – und die Menge an umweltschädlichem Abfall sinkt.
Der Energieverbrauch belastet die Umwelt fortlaufend durch die Ausbeutung natürlicher Ressourcen und die Freisetzung von Schadstoffen. Von großen Bürogebäuden und Fabriken bis hin zu unseren eigenen vier Wänden – jede und jeder kann den Energieverbrauch und damit die Umweltbelastung reduzieren.
Das Wasser beim Zähneputzen abstellen, Elektrogeräte vom Stromnetz trennen, wenn Sie nicht zu Hause sind, und das Licht in ungenutzten Räumen ausschalten – das sind einige einfache Wege, Energie zu sparen.
Die CO2-Emissionen von Fahrzeugen befeuern und beschleunigen den Klimawandel. Diese Auswirkungen lassen sich ganz leicht verringern, wenn Sie weniger mit dem Auto fahren.
Steigen Sie stattdessen aufs Fahrrad um – so bleiben Sie ganz nebenbei auch aktiv. Oder nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel. Immer mehr Städte setzen auf emissionsfreien Nahverkehr mit Elektrobussen und verringern so den Einfluss auf die Natur.
Und nein, das bedeutet nicht, dass Sie vegan werden müssen. Weniger konsumieren heißt nicht, vollständig auf tierische Produkte zu verzichten, sondern bewusst und verantwortungsvoll damit umzugehen.
Sinkt die Nachfrage, sinkt auch das Angebot. Weniger industrielle Fischerei, die die Artenvielfalt der Ozeane zerstört. Weniger Verschmutzung durch fleischverarbeitende Betriebe. Zudem kann sich Ihr CO2-Fußabdruck allein durch die Wahl pflanzlicher Produkte um bis zu 73 % verringern.
Keine Sorge: Weniger tierische Lebensmittel bedeuten nicht automatisch Ungleichgewichte oder Mangelerscheinungen. Die Natur hat dafür gesorgt, dass Sie alle Makronährstoffe auch aus nachhaltigen pflanzlichen Quellen beziehen können – darunter pflanzliche Fette (Avocado, Öle, Nüsse und Samen) und pflanzliche Proteine (Soja, Seitan, Tofu, Linsen, Kichererbsen, Erbsen, Bohnen usw.).
Wussten Sie, dass Sie ehrenamtlich an Müllsammelaktionen teilnehmen können?
An Nord- und Ostsee werden beispielsweise freiwillige Müllsammelaktionen am Strand zum Schutz der Umwelt organisiert. In München und Leipzig gab es Freiwilligenprojekte, bei denen Brücken und Boote aus PET-Flaschen gebaut wurden. Deutschlandweit verringern solche ehrenamtlichen Aktionen die Verschmutzung der Umwelt durch Abfall und tragen so zu sauberer Luft, saubereren Gewässern und gesünderen Böden bei.
Es gibt noch viele weitere Lösungen für den Umweltschutz und Maßnahmen, die Sie persönlich ergreifen können, aber wir schließen unsere Liste mit dem Thema verantwortungsvolles Einkaufen ab. Shopping ist für viele von uns eine Leidenschaft, manchmal geradezu Therapie. Für die Umwelt haben impulsive und gedankenlose Käufe jedoch negative Folgen.
Verantwortungsvoll einkaufen – also ethisch und nachhaltig – bedeutet, bei der Kaufentscheidung neben dem Preis auch Qualität und Umweltauswirkungen zu berücksichtigen. So können Sie zum Umweltschutz beitragen, indem Sie Folgendes wählen:
Das 20. Jahrhundert war weltweit ein Wendepunkt: Die Folgen der Umweltprobleme wurden offensichtlich, und ihre Bewältigung war unumgänglich, um die Zerstörung der Natur zu verlangsamen. So wurden sowohl international als auch in Deutschland durch Gesetze, EU-Verordnungen und Regierungsbeschlüsse zahlreiche Umweltschutzvorschriften erlassen.
Auf europäischer Ebene gelten strenge Regeln zur Vermeidung von Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung. Dazu kommen Programme mit Zielen zur Bekämpfung des Klimawandels und zum Umweltschutz bis 2030. Die EU-Gesetzgebung regelt somit in erster Linie die Erhaltung, Verbesserung und den Schutz der Natur, gefolgt vom Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger durch die Kontrolle von Umweltproblemen sowie der Entwicklung ressourceneffizienter Volkswirtschaften.
Auch in Deutschland gilt der Umweltschutz als bedeutendes öffentliches Interesse. Neben allen Beschlüssen auf europäischer Ebene wurden Gesetze zur Erhaltung, Entwicklung und zum Schutz der Wasserressourcen (Wasserhaushaltsgesetz), zum Umweltschutz (Bundes-Immissionsschutzgesetz), zur Verringerung und Vermeidung der schädlichen Auswirkungen von Elektro- und Elektronikaltgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz) und weitere verabschiedet, die im Laufe der Jahre aktualisiert wurden.
Wir kommen nicht umhin, uns bewusst zu machen, dass sogar die Art und Weise, wie wir mit unserer Menstruation umgehen, für die Umwelt relevant ist. Studien zeigen, dass jährlich über 28.000 Tonnen Abfall aus Menstruationsprodukten stammen. Wie verantwortungsvoll ist es unter diesen Umständen, weiterhin zu konventionellen Menstruationsprodukten zu greifen?
Die meisten herkömmlichen Binden bestehen tatsächlich zu 90 % aus Plastik – mit besorgniserregenden Anteilen an Pestiziden, Chlor, Synthetikfasern und weiteren Chemikalien. Tampons enthalten immerhin noch 6 % Plastik. Der Abbau eines solchen Produkts kann 500 bis 800 Jahre dauern, und jede Frau verbraucht im Laufe ihres Lebens über 11.000 Tampons und Binden.
Bedenkt man, dass Bio-Baumwolle nur 1–2 Jahre zum Abbau benötigt, verringert eine solche nachhaltige Entscheidung die Belastung der Umwelt durch Plastik und künstliche Substanzen erheblich.
Deshalb unterstützt Enroush Sie dabei, gesunde und nachhaltige Entscheidungen zu treffen – für Ihren Körper und für Mutter Natur. Wussten Sie, dass die Binden von Enroush aus 100 % Bio-Baumwolle bestehen? Das bedeutet, sie wird nach dem Global Organic Textile Standard verarbeitet und enthält keine Pestizide, kein Chlor, keine Synthetikfasern und keine anderen Giftstoffe – nur reine Bio-Baumwolle.
Wir möchten Ihnen eine Menstruationspflege ohne Kompromisse bieten. Aus Liebe zu allen Frauen – und mit Sorgfalt und Respekt gegenüber der Umwelt. Von Anfang an war es unsere Mission, Ihnen Binden und Tampons anzubieten, die Ihre Gesundheit ausschließlich mit natürlichen Inhaltsstoffen schützen. Deshalb bestehen die Menstruationsprodukte von Enroush zu 100 % aus Bio-Baumwolle. Ohne versteckte Substanzen.

Für Ihren Körper bedeutet das eine hypoallergene Menstruationspflege ohne Reizungen und Allergien, die dank anatomischem Design und 100 % Naturfasern in der unteren Schicht hervorragend vor dem Auslaufen schützt. Und für die Umwelt: Unsere Produkte durchlaufen einen transparenten und ökologischen Kreislauf – für möglichst geringe Auswirkungen und wirklich nachhaltige Perioden, im Einklang mit dem natürlichen Gleichgewicht unseres Planeten.